Elfenrache – Flammen im Wind** l Julia Fränkle l Fantasy l 417 Seiten l Kaufen* Werbung
 
 
Klappentext
Der hart erkämpfte Frieden zwischen Menschen und Elfen erscheint brüchiger denn je, denn die Schreckensherrschaft des Menschenkönigs Thakeno dient einem einzigen Zweck: mit Hilfe dunkler Elementenmagie die Herrschaft über ganz Lethain an sich zu reißen. Um Beweise für Thakenos gefährliche Machenschaften zu finden, reist der elfische Assassine Reïfalas im Auftrag der Feuerelfen in die Königsstadt. Dort trifft er auf keinen Geringeren als Leyunar, einen der mächtigsten Luftmagier und persönlichen Lustdiener seines Fürsten. Wie viel Vertrauen kann Reïfalas diesem angeblichen Verbündeten schenken, der innerhalb kürzester Zeit zum engsten Vertrauten Thakenos aufgestiegen ist? Ein Bündnis zwischen Luftelfen und Menschen könnte einen erneuten Krieg bedeuten, der das Gleichgewicht der Elemente in seinen Grundfesten erschüttern würde. Doch trotz allen Misstrauens kann Reïfalas Leyunars Anziehungskraft nicht lange widerstehen – obwohl er weiß, dass sich Feuer und Luft niemals zu nahe kommen sollten.
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Reifalas konnte spüren, wie die Flammen in seinem Inneren höher schlugen und danach lechzten, auszubrechen, sich danach sehnten, diesem Luftelfen sein überhebliche und gänzlich ungerechtfertigte Arroganz aus dem Gesicht zu brennen.
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Ich durfte das Buch vorablesen, sodass meine Rezension heute pünktlich zum Erscheinungstermin erscheinen kann. Laut der Autorin ist es möglich, dass Buch ohne die anderen Bände zu lesen, da es nur Figuren und Handlungsstränge aus Elfendiener aufgreift. Leider habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden, da mir ein wenig die Transparenz der Charaktere und der fiktiven Welt gefehlt hatten. Diese musste ich erst im Verlauf kennenlernen. 
 
Der Schreibstil der Autorin hat mir aber gut gefallen. Sie schreibt angepasst an das Genre und an die Sprache der Elfen. Sehr schön finde ich auch, dass sie sich nicht davor scheut, die Charaktere Homosexuelle Beziehungen führen zu lassen. Kannte ich bisher bei den perfekten Elfen noch nicht.
 
In der Geschichte sind mir einige Charaktere begegnet. Ich durfte Menschen, Elfen und Ildyr kennenlernen. Ildyr zeigen sich in Skunkgestalt, also als Stinktier. Die Idee finde ich sehr interessant, auch wenn ich mir etwas schwer damit getan habe, mir ein Stinktier im Kleid vorzustellen. Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich hätte mir ein wenig mehr Transparenz gewünscht, da ich die anderen Bände nicht kenne. Zwar gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit allen Charakteren, aber dies beinhaltet nur, wer die Charaktere sind. Jedoch hat mir des Öfteren der Zusammenhang gefehlt. 
 
Die Idee des Buches hat mir aber gut gefallen und wurde von der Autorin gut umgesetzt. Es gab einen klaren Handlungsstrang, der sich auf verschiedene Charaktere aufteilte und nach und nach zusammenlief. Dazu sollte aber auch gesagt werden, dass es einige explizite homosexuelle Sexszenen im Buch vorkommen, was aus dem Klappentext nicht hervorgeht. Aber auch dies wurde von der Autorin gut umgesetzt und nahm einen nicht zu großen Part ein. 
 
Gegen Ende spitzt sich die Lage zu und es wurde noch einmal richtig spannend, allerdings auch sehr kampfreich. Mir hat es gut gefallen und wirkt für mich sehr rund und abgeschlossen.
 

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